Diskussion

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  1. Hajo Langer sagt:

    Ich bin zwar kein Anwohner sondern nur ein Flensburger, der sich durch seine Radtouren in Handewitt oft aufhält. Anhand der Ideen und der Kritik verstehe ich z.B. nicht, warum man sich nicht an Beispielen wie Schafflund oder Harrislee genommen hat. Die brache Stelle an der Raiffeisenstr. bräuchte doch nicht mit noch mehr Häusern bebaut werden, sondern könnte als riesiger Park endlich vollendet werden. In diesem könnte wie es in Glücksburg am Strand geschehen ein Eiscafe-Gebäude Platz finden, zentral könnte ein Brunnen errichtet werden. Das Silo könnte ja als Aussichtsturm umgestaltet werden (falls dieser nicht abgrissen werden dürfte. Noch mehr Wohnhäuser im Stadtkern empfinde ich als etwas überflüssig, man sollte da lieber in Aussenbezirken den Ausbau betreiben.

  2. Detlev Hansen sagt:

    Wir sind direkt betroffene Eigentümer eines Reihenhauses im Osten angrenzend an das Neue Ortszentrum und sind über den neuesten Entwurf milde ausgedrückt sehr negativ überrascht um nicht zu sagen entsetzt. Für uns stellt sich jede neue Planung als noch mehr beeinträchtigender dar. Es ist uns insofern mehr wie unverständlich, da jetzt ja die unmittelbar betroffenen Anwohner frühzeitig mit in die Planung einbezogen werden sollten und diese Ihre Bedenken sowie Vorschläge auch in den beiden Informationsveranstaltungen zum Ausdruck gebracht haben. Was nützt aber dieses, wenn das nicht berücksichtigt wird, vor allem, wenn man bedenkt, dass die betroffenen Grundstücke von der Gemeinde über die Raiffeisenbank vermittelt wurden.
    Es wäre nur fair gewesen, wenn man vor Kauf auf die weitreichenden Pläne hingewiesen worden wäre oder zumindest auf Nachfrage eine ehrliche Antwort bekommen hätte.
    Insbesondere weise ich darauf hin, dass für die Grundstücke im Osten strenge Bauvorschriften wie z.B. keine 2 Vollgeschosse, Knicks müssen erhalten bleiben etc. vorgegeben waren, da sich die Neubauten der vorhandenen Bebauung anpassen sollten.
    Da ich schon immer darüber begeistert war , wie gut eingepasst und mit wie viel Grün die Neubaugebiete in Handewitt gestaltet wurden ( bis 2009) lag so ein Plan völlig außerhalb meiner Vorstellung.
    Es ist verständlich, dass aufgrund der bereits entstandenen hohen Kosten ein Interesse daran besteht, das Grundstück möglichst gut zu vermarkten, aber dies darf doch nicht auf Kosten der bereits dort wohnenden Anwohner geschehen(Friesischer Bogen), ohne Rücksicht auf deren Lebensqualität und dem enormen Werteverlust der Häuser. Und es sollen sich doch letztlich alle in Handewitt wohlfühlen.
    Vorstellungen
    Vor allem Wegfall bzw. erheblich weiterer Abstand der geplanten Gebäude im Osten von der Grundstücksgrenze einschließlich Anpassung der Höhe der Bauten an den vorhandenen Baubestand ( warum will man mit “ Gewalt“ dem neuen Ortszentrum einen vermeintlich städtischen Stempel aufdrücken ?)
    Erhalt der bestehenden Bäume und Anlage eines Parks um der Ortsmitte ein freundliches Gesicht zu geben und Aufenthaltsqualität zu schaffen ( es gibt genug negative Beispiele wo viel Beton genau dies verhindert)
    Prüfung welche Geschäfte in Handewitt noch benötigt werden um einen späteren Lehrstand zu vermeiden (s. Schwierigkeiten Wiesharder Markt)
    Den Charakter und dörflichen Charme des Ortes erhalten, die geplanten Bauten passen in die Großstädte bzw. erinnern an die Bauten von Vorstädten
    Ein Mehrgenerationenhaus oder auch Cafe wird nur dann gut angenommen, wenn auch der äußere Rahmen dazu einlädt
    Hochachtungsvoll
    Detlev Hansen

  3. Anne-Kathrin und Jörg Heide sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    nach Begutachtung des nunmehr vorgestellten Planungskonzepts ist festzustellen, dass man sich das gesamte Verfahren der „Ideenbörse“ hätte schenken können. Der nunmehr vorgestellte Plan verdeutlicht, dass eine noch größere Verdichtung des Areals vorgenommen werden soll und dementsprechend noch mehr „Beton“ verbaut wird. Die von den Anwohnern / Bürgern der Gemeinde vorgebrachten Vorschläge zur Gestaltung des Areals dem Grunde nach ignoriert worden sind. Beispielhaft erwähnt sei hier der Wunsch, dass das Areal mehr Grünflächen ausweisen sollte und nicht eine weitere Verdichtung erfahre.
    Ferner ist festzustellen, dass für die Anwohner keine Art der Veränderung eingetreten ist! Die Gebäude weisen, zumindest aus der Blickrichtung „Friesischer Bogen“ weiterhin drei Vollgeschosse auf! Die Staffelung der Gebäude erfolgte ausschließlich Richtung Westen. Und es handelt sich weiterhin um extrem große Gebäudekomplexe in geringem Abstand zur bestehenden Bebauung im Osten. Für uns persönlich ist dieser Entwurf sogar noch nachteiliger als der ursprüngliche Entwurf, da das eine Gebäude nun unser gesamtes Grundstück Richtung Westen abdeckt und nicht nur ein Teilstück.

    Mit freundlichen Grüßen

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